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Weihrelief für einen Wagensieg, Marmor
gefunden 1835 bei der Skala Oropou
attischAnfang 4. Jh. v. Chr.
Antikensammlung der Staatlichen Museen
Preußischer Kulturbesitz
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Das
Winckelmann-Museum Stendal zeigt am Beispiel Trojas, wie das Spiel im
Spannungsfeld von Kampf, Krieg und Macht entstanden ist. Der
kulturgeschichtliche Faden reicht dabei von den Leichenspielen für
gefallene Feldherren vor Troja bis hin zu den Gladiatorenspielen, den
Trojaspielen römischer Zeit und ihren Nachwirkungen im Mittelalter und
in der Neuzeit.
Von Troja nach Rom oder Vom
Spielen im Krieg und vom Krieg im Spiel, so der Titel, ist ein
bereits bei Homer ablesbares Spannungsverhältnis - seit der frühchristlichen
Zeit zugleich Grundlage noch heute gängiger Spiele, deren Ursprung man
fast vergessen hat. Das Winckelmann-Museum bezieht dabei auch die
Karikatur des 18. und 19. Jahrhunderts ein, die sich kritisch mit dem
trojanischen Krieg und den Epen auseinander setzt.
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