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Zauberutensilien aus dem Besitz
der Enkel Goethes
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In einer berühmten, zuerst 1938 erschienenen Untersuchung mit dem Titel
Homo ludens hat der niederländische Kulturhistoriker Johan Huizinga
dargestellt, dass wir mit "Spielen" meist nur ein
Freizeitvergnügen meinen, aber in Wirklichkeit auf ein Element stoßen,
das für unser Menschsein auch in seinen höchsten Kulturverästelungen
bedeutsam ist.
Goethes Umgang mit dem Spiel wird in
der Düsseldorfer Weihnachtsausstellung in den Themengruppen
Kinderspiele, Volksleben, Geselligkeit und der Kunst als dem geistigen
Spiel beherrschter Materialität anschaulich vorgeführt. Die Goethezeit
gibt der Kindheit ihren individuellen Wert, lässt den weltweit zum
Vorbild werdenden Kindergarten ebenso wie entwicklungsgerechtes
Spielzeug entstehen.
Der Rang des Spiels für den Menschen
wird dadurch erhöht. Die anregende, erprobende, entspannende,
ablenkende oder sogar heilende Kraft des Spiels wird in der Spannweite
von historischem Spielzeug aus Goethes Haushalt über Kupferstiche, Gemälde
und Almanachen bis zu dichterischen Werken in Handschrift, Erstdruck,
Illustration angesprochen.
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