HOMO LUDENS - Der spielende
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30. November 2003 bis 8. Februar 2004

Gerhard-Marcks-Haus, Bremen

Tänzerinnen und Tänzer im Werk von Gerhard Marcks

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Schuhplattler
Schuhplattler
Bronzeskulptur 1951
Gerhard-Marcks-Stiftung

Das Gerhard-Marcks-Haus greift den Aspekt des Tanzes auf. Der Untertitel des Bremer Beitrags lautet 'Tänzerinnen und Tänzer im Werk von Gerhard Marcks.' 

Werke des Berliner Bildhauers Gerhard Marcks (1889–1981), dessen Oeuvre das Haus gewidmet ist, zeigen anhand figürlicher Arbeiten und Graphiken den Tanz als eine wichtige Spielart des Homo ludens.
Mit dem Tanz verbindet sich ein von festgelegten Regeln bestimmtes, wesentlich von Gesten, Blicken und Gefühlen geleitetes Miteinander. Ursprünglich aus dem kultischen Bereich kommend, fand der Tanz in der europäischen Kultur in diejenigen Lebensbereiche Eingang, die man mit 'erbaulich' umschreibt. Er erfasste dabei alle Gesellschaftsschichten und reicht vom historischen, höfischen Tanz über den Volks- und Gesellschaftstanz bis hin zum Theaterabend der modernen Zeit.

Marcks’ Bildhauerei ist ein Zusammenspiel von Natur und Abstraktion, ein zusätzlicher künstlerischer Aspekt zum Thema Homo ludens, der sich in besonderer Weise mit dem Motiv des Tanzes verbinden lässt: ein Spiel zwischen Pose, Bewegung und Gefühl.

Tanz und Spiel, ein Gesichtspunkt, der zudem erstmals im Kontext Homo ludens in der Marcks-Forschung Berücksichtigung findet.


Gerhard-Marcks-Haus
Am Wall 208 - 28195 Bremen
Tel + 49 (0)421-32 72 00
Fax + 49 (0)421-3 37 86 75
E-Mail: info@marcks.de
www.marcks.de

   

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