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Schuhplattler
Bronzeskulptur 1951
Gerhard-Marcks-Stiftung
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Das
Gerhard-Marcks-Haus greift den Aspekt des Tanzes auf. Der Untertitel des
Bremer Beitrags lautet 'Tänzerinnen und Tänzer im Werk von Gerhard
Marcks.'
Werke des Berliner Bildhauers Gerhard
Marcks (1889–1981), dessen Oeuvre das Haus gewidmet ist, zeigen anhand
figürlicher Arbeiten und Graphiken den Tanz als eine wichtige Spielart
des Homo ludens.
Mit dem Tanz verbindet sich ein von festgelegten Regeln bestimmtes,
wesentlich von Gesten, Blicken und Gefühlen geleitetes Miteinander.
Ursprünglich aus dem kultischen Bereich kommend, fand der Tanz in der
europäischen Kultur in diejenigen Lebensbereiche Eingang, die man mit
'erbaulich' umschreibt. Er erfasste dabei alle Gesellschaftsschichten
und reicht vom historischen, höfischen Tanz über den Volks- und
Gesellschaftstanz bis hin zum Theaterabend der modernen Zeit.
Marcks’ Bildhauerei ist ein
Zusammenspiel von Natur und Abstraktion, ein zusätzlicher
künstlerischer Aspekt zum Thema Homo ludens, der sich in besonderer
Weise mit dem Motiv des Tanzes verbinden lässt: ein Spiel zwischen
Pose, Bewegung und Gefühl.
Tanz und Spiel, ein Gesichtspunkt, der
zudem erstmals im Kontext Homo ludens in der Marcks-Forschung
Berücksichtigung findet.
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